Die Zukunft von KI
2026 Prognosen von Mozilla Fellows aus aller Welt
Governance + Digitale Kompetenz = Eine gute KI-Zukunft
Khaled Kouba beleuchtet die wachsende Diskrepanz zwischen der technischen Evolution von KI und den Governance-Systemen, die sie steuern sollen. Er fordert eine globale Anstrengung und einen erneuten Fokus auf digitale Kompetenz, damit alle Nutzer sicher mit generativen und agentischen KI-Systemen umgehen können.
Das Internet als Gemeinschaftsgut neu denken
Thiane Neves Barros betont, wie wichtig es ist, dass Communities ihre eigenen Daten generieren, besitzen und schützen. Ihre Arbeit zeigt, wie kulturell verwurzelte digitale Räume Sicherheit und Autonomie neu gestalten und dabei helfen können, narrative Macht im Internet aufzubauen.
Intimität und Identität im Zeitalter der KI
Im Jahr 2026 wird KI die Intimität neu definieren. Priya Goswami untersucht, wie KI-Begleiter emotionale Bindungen, Trauer, Bestätigung und Intimität verändern, und wirft dabei dringende ethische Fragen zur psychologischen Sicherheit und zur Bedeutung menschlicher Beziehungen in einer von KI geprägten Welt auf.
Die größte Herausforderung für uns ist zu zeigen, dass Technologie nicht menschlich ist.
Foto von Priya Goswami und ihrer Installation mit dem Titel „Digital Bharat“ beim MozFest 2025
Diese Prognosen spiegeln die zentrale Überzeugung der Mozilla Foundation wider: dass die Zukunft der Technologie menschlich sein wird. Durch die Unterstützung von Technologen, Forschern und Organisatoren, die an der Frontlinie der digitalen Rechte arbeiten, hilft die Mozilla Foundation sicherzustellen, dass globale Communities die Macht, die Werkzeuge und die Handlungsfähigkeit haben, eine gesündere digitale Welt zu bauen.
Wenn wir auf das Jahr 2026 blicken, erinnert uns die Arbeit der Mozilla Foundation Fellows daran, dass die Zukunft der KI immer noch von uns definiert werden kann.