Wenn ein Spielzeug mit dem Internet verbunden ist, kann es Informationen über Sie und Ihre Kinder an die Server des Anbieters zurücksenden – sowie an Drittunternehmen, mit denen der Anbieter Datenaustauschvereinbarungen getroffen hat.
Wir haben 7ASecurity, eine vertrauenswürdige Beratungsfirma für Cybersicherheit, damit beauftragt, zehn der beliebtesten Smart Toys zu hacken, um Datenschutz- und Sicherheitsbedenken aufzudecken.
„Bei den zehn für diesen Report geprüften Smart Toys fand 7ASecurity weit verbreitete Sicherheits- und Datenschutzschwächen. In der Praxis bedeutet dies, dass viele Spielzeuge, die für Kinder vermarktet werden, missbraucht werden könnten, um Familien auszuspionieren, zu manipulieren, was Kinder hören oder sehen, oder sensible Daten preiszugeben.“
Wir haben diese Spielzeuge aufgrund ihrer weltweiten Beliebtheit bei Käufern ausgewählt. Diese zehn Spielzeuge sind hinsichtlich ihrer Funktionen zudem repräsentativ für viele andere vernetzte Spielzeuge auf dem Markt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass in diesen Produkten ernsthafte Sicherheitslücken stecken. 7ASecurity hat die folgenden Spielzeuge getestet:
- Amazon Fire Kids Tablet, ein Amazon-Tablet, das für Kinder im Alter von 3-7 Jahren entwickelt wurde und über eine Kindersicherung verfügt
- Emo Robot, ein Mini-Roboter als Begleiter, der mit Ihnen am Schreibtisch spielt
- GoCube Edge, ein per Bluetooth vernetzter Zauberwürfel
- Huawei Watch Kids 4, eine Smartwatch, die für Kinder entwickelt wurde
- Miko Mini, ein dialogfähiger Begleitroboter für Kinder
- PlayShifu Plugo Count, ein MINT-Lernspiel, das mit einem Tablet oder Handy verbunden wird
- Powerup 4.0 Airplane, ein per Smartphone gesteuerter Papierflieger
- Sphero Mini Activity Kit, ein Set mit einem per Smartphone gesteuerten Roboterball
- TickTalk 5, eine Smartwatch, die für Kinder entwickelt wurde
- Toniebox 1, ein Audioplayer mit Musik, Geschichten und Spielen
Hier sind die häufigsten Probleme, die wir bei unserem Sicherheits-Check mit 7ASecurity identifiziert haben.